

Der Spitzenreiter der Handball-Landesliga der Männer war eine Nummer zu groß: Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen verlor trotz anständiger Leistung gegen HV Lüneburg 20:28 (12:13) und ist jetzt ist 12:14 Punkten Siebter. Direkt dahinter liegt der VfL Westercelle, der nach dem 26:23-Erfolg beim MTV Eyendorf 11:11 Zähler hat. Bestes Celler Team bleibt der SV Altencelle – Zweiter mit 19:7 Punkten – nach dem allerdings mühsamen 31:26 gegen Schlusslicht HG Winsen/Luhe.
SV Altencelle – HG Winsen/Luhe 31:26 (16:11).
Einen Arbeitssieg erster
Kategorie feierte der SVA. Die Mannschaft kam als klarer Favorit
überhaupt nicht ins Spiel, auch als sie aus dem 3:3 ein 10:5 machte,
überzeugte sie keineswegs. Die zweite Halbzeit war ebenfalls schlecht,
so dass Winsen sogar auf 19:17 herankam. Altencelle gab massenhaft
unnötig Bälle weg, vergab Siebenmeter und machte all das falsch, was
Handball ausmacht.
Doch das Team fing sich, kam über 21:17 zum 25:19 und damit zur
Entscheidung. „Handballerisch war das dennoch kaum überzeugend“, gab
Andreas Fieker zu.
Tore für A´Ce: Weinmann (12), Dehning (7), M. Fieker, Peters (je 3), Woitas, Katzer (je 2)., P. Sander, A. Fieker (je 1).
Ganz hat das Derby in der Handball-Landesliga der Männer die Erwartungen nicht erfüllt. Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen verlor gegen den SV Altencelle in einem recht unattraktiven Spiel. Der VfL Westercelle sorgte für positive Schlagzeilen: Die Schwarz-Gelben besiegten den MTV Dannenberg.
CELLE. Der SV
Altencelle untermauerte durch den Derby-Sieg gegen
Adelheidsdorf/Wathlingen seinen zweiten Tabellenplatz. Die Unterlegenen
sind jetzt Siebter, Westercelle bleibt Neunter.
HSG Adelheidsdorf/W. –
SV Altencelle
19:23 (8:8)
Was waren die Handball-Interessierten erwartungsvoll. An der Kantallee
in Wathlingen war es voll, die Spieler beider Teams motiviert bis in die
Haarspitzen. Und es entwickelte sich ein typisches Derby, mit Haken und
Ösen. Indes: Ansehnlich war es nicht gerade. Lediglich die beiden
Keeper der Teams, Sven Treppens und Freddy Hövermann, brachten
Spitzenleistungen.
Anfangs lief es bei der HSG bombig, das gebundene Spiel funktionierte,
die Mannschaft führte 4:0 (8.) und 5:1. Dann kamen Weinmann, Dehning und
Co. ins Rollen. Der SVA fand spätestens ab der 22. Minute immer besser
ins Spiel, zwängte den Gastgeber zusehends ins SVA-Korsett. Und nach der
Pause schien Wathlingen die Spielweise der Gäste sogar zu assimilieren,
versuchte (zu) viel über Einzelaktionen. Was vielleicht sogar gereicht
hätte, wenn die Gastgeber nicht reihenweise gute Chancen liegen gelassen
oder den Ball schon vorher verloren hätten. „Es wäre viel mehr drin
gewesen“, ärgerte sich HSG-Betreuer Guido Zobiack. Während SVA-Kollege
Andreas Fieker von einem verdienten und sicheren Sieg sprach. Und die
Zuschauer von einem schwachen Spiel. Sehenswert allerdings das
Nachspiel: Bei der Ü30-Party feierten beide Teams ausgelassen – und
manche suchen heute noch ihre Sporttaschen…
Tore für Wathlingen: Karl (7/2), Otto (4), Sieverling, Dümeland (je 2), Eichhorn, Bliedung, F. Sander (je 1).
Tore für Altencelle: Weinmann (10), Peters (5), G. Richter (4), Dehning (2), P. Sander, Woitas (je 1).
Weiter bergauf geht es in der Handball-Landesliga der Männer für den SV Altencelle. Das Kahle-Team ist nach dem 25:21 im Spitzenspiel gegen den SV Teutonia Uelzen-Salzwedel jetzt schon Zweiter. Allerdings hat die Mannschaft ein Spiel mehr als die anderen drei Teams aus dem Spitzenquartett – und mit fünf Minuspunkten die meisten Miesen. Der VfL Westercelle die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen waren spielfrei.
CELLE. Altencelle
hatte sich viel vorgenommen, wollte mit einer guten Abwehr den Gegner
gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen. Und siehe da: Es klappte.
Über 6:3 und 10:5 hatte der Gastgeber das Geschehen recht gut im Griff,
auch weil hinter der stabilen Deckung ein ganz starker Torwart Freddy
Hövermann stand. Auch nach dem Seitenwechsel war jederzeit auf allen
Seiten viel Kampf im Spiel. Auch die Teutonen wollten sich nicht
kampflos geschlagen geben, ließen sich nicht abschütteln und blieben bis
zum 16:13 dran. Doch dann gab Altencelle mit dem starken Duo Henrik
Weinmann und Sascha Dening Gas, setzte sich auf 22:14 ab. „Wir haben im
Endeffekt genau das umgesetzt, was uns vom Trainer vorgegeben wurde“,
lobte Andreas Fieker sein Team und freute sich über die aggressive
Grundhaltung des gesamten Teams.
Tore für Altencelle: Dening (8), Weinmann (6), Woitas (4), Peters (3), G. Richter, P. Sander (je 2).
SV Altencelle gelingt Sensation
CELLE. Gute Vorstellungen der Celler Handball-Teams. Für den Höhepunkt in der Manege der Landesliga der Männer sorgte der SV Altencelle, der den bisherigen Tabellenführer entthronte. Auch die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen gewann beim TSV Wietzendorf II, überholte den Gegner in der Tabelle und ist jetzt Siebter. Und das Sorgenkind VfL Westercelle zeigte sich stark verbessert.
TuSJ Hollenstedt –
SV Altencelle
28:30 (14:13)
Indem Hollenstedt in der Kabine nur über die Höhe des Sieges
diskutierte, lieferte der bisherige Spitzenreiter damit die Steilvorlage
für extrem motivierte Gäste. Und Altencelle gab tüchtig Gas, führte
schnell 4:1 und später gar 10:4. Mit der schnellen ersten Welle kam Jahn
heran, und über 12:12 zur Pausenführung. Das schien so weiter zu gehen
und beim 27:22 in erwartungsgemäße Sphären zu führen. Doch die jetzt
wieder zu selbstsicheren Gastgeber hatten die Rechnung ohne den SVA
gemacht. Freddy Hövermann nagelte das Tor förmlich zu, hielt in den
letzten fünf Minuten zwei freie und einen Siebenmeter. Und weil seine
Kollegen die letzten Reserven mobilisierten, stand der Tabellenführer
letztlich entthront da – und guckte dumm.
Tore für Altencelle: Dening (12), Weinmann (8); Herbst, Woitas (je 4), Katzer, M. Fieker (je 1).
Während sich der SV Altencelle deutlich durchsetzte, verloren die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen und der VfL Westercelle ihre Spiele in der Handball-Landesliga der Männer.
CELLE Nur einen Celler Erfolg gab es in der Handball-Landesliga der Männer: Der SV Altencelle machte mit dem Schlusslicht MTV Eyendorf II kurzen Prozess. Damit ist liegt Altencelle mit 11:5 Punkten auf dem vierten Platz. Eine gute Leistung zeigte die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen gegen den Zweiten SV Teutonia Uelzen-Salzwedel, brachte sich aber am Ende selbst um die Früchte der Arbeit. Und beim VfL Westercelle gibt es richtig hängende Köpfe. Das 26:36 beim MTV Tostedt spottet tatsächlich jeder Beschreibung.
SV Altencelle –
MTV Eyendorf II
32:19 (15:8).
Von Anfang an hellwach präsentierte sich der Favorit. Nach der einzigen
Eyendorfer Führung (0:1), setzte sich der SVA blitzschnell auf 4:1 ab
und hatte das Spiel anschließend stets im Griff. Bis auf 20:10 ging es,
ehe Trainer Thomas Kahle viel ausprobierte und wechselte – vor allem, um
Neuzugang Ralf Peters noch besser zu integrieren. „Wir haben es locker
austrudeln lassen“, gab SVA-Spieler Andreas Fieker zu – und dennoch
beherrschte der Gastgeber den MTV über die vollen 60 Minuten.
Tore für Altencelle: Weinmann (9), G. Richter (6), Peters, Woitas (je
4), Herbst (3), Dening, M. Fieker (je 2), Worthmann, Sander (je 1).
Vier Pluspunkte waren die Ausbeute der Teams aus dem Kreis Celle am vergangenen Spieltag in der Handball-Landesliga Männer. Während der SV Altencelle und der VfL Westercelle Siege einfahren konnten, musste sich die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen deutlich geschlagen geben.
CELLE. Es geht
aufwärts mit den Celler Kreisteams in der Handball-Landesliga der
Männer. Der VfL Westercelle schlug die HG Winsen/Luhe sicher mit 40:33
und kletterte auf Rang acht. Auch der SV Altencelle spielte erfolgreich.
Beim TV Uelzen gewann das Kahle-Team mit 27:23 und ist jetzt Fünfter.
Aus der Reihe tanzte lediglich die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen. Beim
Tabellenführer TuS Jahn Hollenstedt reichte dem Schmalspuraufgebot eine
couragierte Leistung nur zum 22:33.
TV Uelzen –
SV Altencelle
23:27 (9:13)
Der SVA hat sich wieder auf seine Stärken besonnen. Das Team verschlief
den Anfang nicht, die Deckung stand gut und die Offensive lief wie
geschmiert. Da machte es auch nichts, dass der Gast nach einem 8:5 die
Zügel schleifen ließ und der TVU zum 8:8 ausglich. Zur Halbzeit führte
Altencelle wieder beruhigend und gab diesen Vorsprung auch nicht mehr
ab, gewann ziemlich souverän. „Wie hätten sicherlich auch höher gewinnen
können, aber die Chancenauswertung ließ mal wieder zu wünschen übrig“,
gab Andreas Fieker zu, der seine ersatzgeschwächte Mannschaft und das
Schiri-Gespann aus Seevetal für die Leistung im ersten Landesligaspiel
ausdrücklich lobte.
Tore für Altencelle: Weinmann (9), Dening (4)., M. und A. Fieker, Woitas (je 3), Sander, Herbst (je 2), G. Richter (1).
Eine verheerende Niederlage musste der SV Altencelle in der Handball-Landesliga der Männer einstecken. Mit 16:34 (8:20) gingen die Kahle-Schützlinge beim HV Lüneburg ein. Damit sind die Altenceller mit 7:5 Punkten auf Rang sechs gelandet – und sicher nun auch auf dem harten Boden der Tatsachen. Die Gäste traten ohne Kolja Wileing, Ralf Peters, Roland Baars, Michael Rother und Thomas Katzer an. Und so hatte die Mannschaft in Folge dessen auch so was von gar keine Chance. Der SV Altencelle kam über die gesamten 60 Minuten der Partie überhaupt nicht ins Spiel. Es lief aber auch gar nichts zusammen: Hinten schlecht, vorne schlecht, Torhüter schlecht, Schiedsrichter schlecht. Keine guten Voraussetzungen also, um beim Aufstiegsanwärter etwas zu reißen. Schon beim 9:2 für den HV Lüneburg war die Partie gelaufen. Altencelle gestaltete das Geschehen im zweiten Abschnitt dann zwar etwas ausgeglichener, trotz allem aber hatte das Team in dieser Partie schlichtweg keine Chance. „Das war ein schön verschenkter Tag“, ärgerte sich SVA-Spieler Andreas Fieker.
Tore für den SV Altencelle: G. Richter (5), Weinmann (4), Dehning (3), Herbst, Sander, Woitas (1).
Quelle: Cellesche Zeitung vom 01.11.2011
Als einziges Celler Team der Handball-Landesliga schwingen die Männer vom SV Altencelle an diesem Wochenende die Hufe: Dabei steht die Aufgabe beim Abonnement-Zweiten HV Lüneburg unter einem denkbar schlechten Stern.
LÜNEBURG. Die Kahle-Schützlinge müssen nämlich am Sonntag um 18 Uhr stark ersatzgeschwächt auflaufen.
Auf jeden Fall ohne Kolja Wileing, Ralf Peters, Roland Baars und voraussichtlich auch ohne die verletzten Michael Rother und Thomas Katzer müssen die Altenceller in Lüneburg antreten. Das macht die Aufgabe bei den ewig aufstiegsambitionierten Lüneburgern nicht leichter. Zumal die SVA-Truppe sich vor der Partie zurückhaltend gibt. „Eigentlich sind die in dieser Saison für uns noch eine Stufe zu hoch. Aber wir wollen sie schon ein wenig ärgern“, sagt SVA-Spieler Andreas Fieker. Dazu muss sich das Altenceller Team allerdings gegenüber dem enttäuschenden 29:29-Remis im Westercelle-Derby steigern, die Deckung stabilisieren und die Trefferquote noch erhöhen.
Hochspannung im Lokalderby: In den letzten Sekunden der Partie gegen den VfL Westercelle sicherte sich Handball-Landesligist SV Altencelle noch einen Punkt. Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen musste hingegen nicht zittern.
ALTENCELLE. In der Handball-Landesliga der Männer erlebte der SV Altencelle eine wahre Zitterpartie im Derby gegen den VfL Westercelle: Mit viel Einsatz und Wille erreichte der SVA beim 29:29 (12:13) noch eine Punkteteilung. Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen gab dem MTV Eyendorf mit 30:17 (16:11) das Nachsehen.
SV Altencelle -
VfL Westercelle
29:29 (12:13)
Der SV Altencelle hat nach einer großen kämpferischen Leistung noch ein Unentschieden gegen Westercelle geholt. Dabei hatte der Vfl schon wie der Sieger ausgesehen: Kurz vor Schluss führte er mit 27:24, bevor Ralf Peters für die SVA drei Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter noch ausglich. „Angeblich wurde geschubst. Das war aber kein berechtigter Siebenmeter“, so VfL-Betreuer Michael Meyer, der mit der Schiedsrichterleistung und den vielen Zeitstrafen gegen sein Team „nicht ganz zufrieden“ war. SVA-Spieler Andreas Fieker sprach von einem „gerechten Unentschieden“ - wenn auch etwas glücklich für Altencelle. Die Gäste hatten nahezu über die gesamte Partie vorne gelegen - beim 13:9 sogar mit vier Toren. Der SVA verwarf vier Siebenmeter und ließ beste Chancen liegen. Zudem bekam Altencelle nicht Westercelles rechte Rückraumseite in Griff, die allein schon für ein knappes Dutzend Gegentore sorgte. „Zuletzt war die Abwehr gut. Das war diesmal nicht so. Unsere Chancenverwertung im Angriff war schwach“, sagte Fieker. Doch auch für den VfL lief nicht alles rund: In einer 6:4-Überzahlsituation gelang Westercelle kein Tor. „Nach dem Durcheinander nach dem Weggang von Coach Volker Bütepage war das eine gute Leistung. Die Jungs haben von der ersten Minute bis zum Schluss gekämpft“, so Meyer. „Schade, dass wir die doppelte Überzahl nicht nutzen konnten.“
Tore für Altencelle: Peters (8/4), Weinmann (7), Dehning (6/3), Woitas (4), Sander (2), Herbst, Katzer (je 1).
Tore für Westercelle: D. Hüsken (7/2), Pawils (6), C. Hüsken (5), Nehring (4), Tiede (3), Laubenstein (2), Wöhler (2/2).
Celler Duell in der HBG-Halle: In der Handball-Landesliga der Männer empfängt der SV Altencelle den VfL Westercelle. Der SVA bekleidet in diesem Derby die ungewohnte Favoritenrolle. Für Westercelle ist es das Spiel eins nach dem Abgang ihres Trainers. Mit Spannung blicken Celles Handball Freunde in die Landesliga der Männer. Denn dort steht ein weiter brisantes Derby an. Der SV Altencelle spielt morgen um 11 Uhr gegen den VfL Westercelle. Und die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen freut sich auf die Begegnung mit dem MTV Eyendorf II. Anpfiff in Wathlingen ist heute um 19 Uhr.
SV Altencelle –
VfL Westercelle
(Sonntag, 11 Uhr)
Jahrelang spielte der VfL oben mit, lange Jahre war der SVA allenfalls
das Fahrstuhlteam. Doch jetzt ist alles anders: „In der jetzigen
Situation ist Altencelle klarer Favorit“, so VfL-Betreuer Michael Meyer.
Dabei spielt er auf die zahlreichen Altenceller Neuzugänge mit Ober-
und Verbandslig-Erfahrung an, aber auch auf die eigene Tristesse mit 2:6
Punkten und dem Verlut des Trainers.
Im Spiel eins nach Volker Bütepage (CZ berichtete) müssen die „Gäste“
Meyers Meinung nach kämpfen und geschlossen auftreten. Keinen Auftritt
haben werden hingegen Christopher Schwekendiek und Kai Nowak. Aber auch
Altencelle tritt nicht in Bestbesetzung an, denn neben Urlauber Matthias
Fieker fehlt auch Kolja Wieling. Dafür gibt der Ex-Westerceller Ralf
Peters sein Debüt im Altenceller Landesliga-Trikot. „Wir wollen unseren
guten Start natürlich fortsetzen – am besten mit einem Sieg“, kündigt
SVA-Spieler Andreas Fieker an, und redet ganz bescheiden von einer
50:50-Chance und der entscheidenden Tagesform.
In der Handball-Landesliga der Männer ist jetzt der SV Altencelle das bestplatzierte Celler Team. Nach dem 22:20-Erfolg beim MTV Dannenberg belegt das Kahle-Team Platz fünf mit 6:2 Punkten. Die HSG Adelheidsdorf/Wathlingen verlor beim TV Uelzen unnötig 25:27 und rutschte auf den sechsten Rang. Den Trainer los ist der spielfreie VfL Westercelle. Nachdem Volker Bütepage schon nach der Derby-Schlappe über das Ende seines Engagements nachdachte, ist dies jetzt Fakt: Er hat den VfL verlassen.
CELLE. MTV Dannenberg –
SV Altencelle
20:22 (8:10)
Schwer ersatzgeschwächt, aber mit 35 Fans im Rücken fuhr der SVA ins
Wendland. Prompt verschlief der Gast die Anfangsphase, doch nach dem 2:4
in der zehnten Minute ging es aufwärts. Die Fans machten die Begegnung
zum einem gefühlten Heimspiel, und der überragende Freddy Hövermann
nagelte das Altencelle Tor zu. Nach dem 7:6 lag der Gast zumeist knapp
vorn, doch in der 51. Minute (17:14) gab es Schwierigkeiten. Drei
vergebene SVA-Chancen wandelte MTV mittels Tempogegenstoß in drei Tore
um – Ausgleich. Doch sichere Siebenmeterverwertung und ein Hövermann
sicherten letztlich den Erfolg.
Tore für Altencelle: Sander (7), Weinmann (6), Rother (3), Katzer, Woitas (je 2), Dettmar (1).
Das Traditionsduell der Handball-Landesliga der Männer war am vierten Spieltag eine ganz klare Sache. Die überzeugende HSG Adelheidsdorf/Wathlingen schlug den enttäuschenden VfL Westercelle gleich mit 35:25 (16:8). Der SV Altencelle bekam den ersten Dämpfer. Gegen die SG Südkreis Clenze verlor der SVA unglücklich 27:28 (14:15). Dennoch bleibt Altencelle als Fünfter bester Celler Klub, direkt vor Wathlingen.
SV Altencelle –
SGS Clenze
27:28 (14:15)
„Ich spiele ja schon lange Handball, aber so was habe ich noch nicht
erlebt“, ärgerte sich SVA-Spieler Andreas Fieker. Und meinte das
Schiri-Gespann Tepper/Kröger, das seiner Meinung nach den SVA mit 14 von
insgesamt 22 Zeitstrafen benachteiligte. Dennoch spielte Altencelle
zunächst gut, führte auch 12:9, ehe inkonsequente Abschlüsse den Gast in
Führung brachten. Nach der Pause schien die Vorentscheidung gefallen
(19:23 nach 45 Minuten). Doch Altencelle kam zurück, führte sogar 25:24,
doch ein vergebener Strafwurf kurz vor dem Ende kostete zumindest einen
Punkt. (mm)
Tore für Altencelle: Dehning (8), Weinmann (7), Sander (5), Woitas (3), G. Richter, Herbst, M. Fieker (je 1).
SV Altencelle -
MTV Tostedt
28:24 (16:14)
Nach einem ausgeglichenen Beginn ging es hin und her: Erst nach dem 5:5
gelang es den Altencellern, sich allmählich abzusetzen. Über 14:11 ging
der SVA mit einer knappen Führung in die Pause und verstärkte nach dem
Wechsel die Abwehr. So lag der Gastgeber auch nach der Pause stetig mit
drei bis vier Toren vorn. „Wir sind nie in Gefahr gekommen“, befand
SVA-Mann Andreas Fieker, der allerdings auch die mangelnde
Chancenauswertung bemängelte. „Sonst wäre der Sieg viel höher
ausgefallen.“ Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte
Außenspieler Sascha Dehning mit seiner überragenden Treffsicherheit
heraus.
SV Altencelle: Dehning (11), Weinmann (6), G. Richter, Woitas (je 4), M. Fieker (2).
HG Winsen/L. – SV Altencelle
22:24 (8:12)
Nach ausgeglichenem Beginn fand sich die neu zusammengestellte SVA-Mannschaft immer besser zurecht und führte verdient mit 10:6. Anfang der zweiten Hälfte setzte sich die Mannschaft von Thomas Kahle auf 17:9 ab (40.) und spielte phasenweise richtig gut. „Wir hatten den Gegner jederzeit im Griff“, so Andreas Fieker. „Wir hätten höher gewinnen müssen.“ Doch in der Schlussphase zeigte sich, dass die Truppe noch nicht hundertprozentig eingespielt ist.
SV Altencelle: Weinmann (8), Dehning (7), Woitas, Sander, Rother, Katzer (je 2), G. Richter (1).
HG Winsen/L. – SV Altencelle
(Sbd., 19 Uhr)
An der Bürgerweide ist es sicherlich für kein Team leicht, doch der SV Altencelle ist beim Vorjahresneunten sicherlich nicht ohne Chance. Zumal im Vorjahr schon ein 32:27 gelang. Und dann hat sich das Team von Thomas Kahle sicherlich sehr sinnig verstärkt, denn mit Henrik Weinman und Sascha Dehning stoßen von MPE zwei absolute Leistungsträger zum Klub. Und auch Freddy Hövermann und Malte Herbst sind nicht ohne – wobei das Team ansonsten zusammen bleibt. Und so ist ein einstelliger Tabellenplatz sicherlich keine Illusion.
SVA-Aufgebot: Trainer Thomas Kahle; Holger Laukart, Ronald Baars, Frederik Hövermann im Tor; Andreas Fieker, Matthias Fieker, Pierre Sander, Michael Rother, Henrik Weinmann, Sascha Dehning (beide von MPE Celle), Malte Herbst (VfL Westercelle), Marcus Woitas, Gordon Richter, Thomas Katzer, Deniz Dettmar, Simon Thiele, Max Bettinger.
Mit neuem verstärktem Kader startet der SVA in die neue Saison der Landesliga.
Mit hochgesteckten Zielen und viel Einsatzbereitschaft geht die Mannschaft
in die Saisonvorbereitung.
Eine gute Saison spielen, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben und im besten Fall einen einstelligen Tabellenplatz erreichen lautet das Ziel für die kommende Saison.
An dieser Stelle möchte die Mannschaft sich bei allen für die freundliche Unterstützung
für die kommende Saison bedanken
Ein besonderer Dank geht an Tutscho der sich bei der Vorbereitung für beide Teams sehr eingesetzt hat.